Seit ein paar Tagen läuft bei mir das neue Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot. Neben zahlreichen netten Änderungen gibt es aber auch seltsame Entscheidungen.
So ist beispielsweise die Einstellung eines Netzwerk-Proxy aus einer eigenen Anwendung in die Systemeinstellungen unter Netzwerk gewandert. Was aber noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass die Einstellungen für Proxy-Ausnahmen überhaupt nicht mehr vorhanden sind.
Um entsprechende Ausnahmen dennoch einzurichten muss man den dconf-editor bemühen. Dort werden die Ausnahmen unter system – proxy manuell in den Schlüssel ignore-hosts eingetragen.
Die Beschreibung erklärt, dass Hostnamen (auch mit Wildcards wie *.domain.com), IP-Adressen und Netzmasken zulässig sind.