Tasarion

Linux, webOS und anderes…

Christoph Langner, in dessen Blog “Linux und Ich” immer wieder interessante Artikel rund um Linux zu finden sind, veranstaltet ein großes Weihnachtsgewinnspiel.

Mitmachen kann jeder, der ein Foto des Rechners einschickt, der im Falle des Falles durch den Hauptgewinn abgelöst werden soll. Erhöhen kann man seine Gewinnchancen durch Weiterverbreiten des Gewinnspiels über Twitter, Facebook, Identi.ca und Google+ oder auch im eigenen Blog.

Hier der Link zum Gewinnspiel.

Seit ein paar Tagen läuft bei mir das neue Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot. Neben zahlreichen netten Änderungen gibt es aber auch seltsame Entscheidungen.

So ist beispielsweise die Einstellung eines Netzwerk-Proxy aus einer eigenen Anwendung in die Systemeinstellungen unter Netzwerk gewandert. Was aber noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass die Einstellungen für Proxy-Ausnahmen überhaupt nicht mehr vorhanden sind.

Um entsprechende Ausnahmen dennoch einzurichten muss man den dconf-editor bemühen. Dort werden die Ausnahmen unter system – proxy manuell in den Schlüssel ignore-hosts eingetragen.
Die Beschreibung erklärt, dass Hostnamen (auch mit Wildcards wie *.domain.com), IP-Adressen und Netzmasken zulässig sind.

Vor gut einer Woche habe ich meinen Palm Pre gemäß der Anleitung bei WebOS-Internals auf webOS 2.1 aktualisiert.
Um mein normales Profil nicht zu zerstören und auch um den Weg zurück offen zu halten, habe ich dabei ein neues Profil angelegt.

Die Installation verlief problemlos und beim fälligen Reboot zeigt sich zunächst das WebOS-Internals Logo und dann das von HP, nix mehr mit Palm.

Nach dem Start erst bei meinen Konten anmelden, damit Kalender, Kontakte und Mails synchronisiert werden. Und dann das Wichtigste: Preware installieren.
Damit kann ich dann schon mal arbeiten.

In Preware sehe ich, dass es schon eine gute Anzahl an Patches für webOS 2.1 gibt, die Advanced*-Patches von Sconix und Metaviews ÜberCalendar installiere ich gleich. Auch aus dem Palm App-Catalog lade ich einige Anwendungen herunter, vor Allem den Music Player (Remix), der unter webOS 2.1 zahlreiche neue Funktionen aufweist. Und natürlich darf der ÜberKernel zum Übertakten des Geräts nicht fehlen.


Mein Fazit nach einer Woche:
webOS 2.1 macht Spaß. Mit etlichen neuen Funktionen und kleinen Verbesserungen bietet es Einiges mehr als Version 1.4.5. Auch optisch gibt es Veränderungen, viele neue Animationen peppen das System auf.
Der Launcher ist pfeilschnell und bringt durch die Seitentitel Ordnung in die Anwendungsliste.

Aaaaber:
Auf dem Pre ist das Erlebnis dann doch eher ernüchternd. Trotz Übertakten auf 1 GHz kommt es immer wieder zu längeren Pausen und Hängern, beim Abspielen von Musik im Auto (per Bluetooth auf mein Autoradio) ruckelt es immer wieder. So viel Spaß das neue System auch macht, die Hardware des Pre ist überfordert damit, RAM ist halt durch nichts zu ersetzen als durch mehr RAM. Auf Pre Plus bzw. Pre2 läuft es sicherlich flüssiger.

Ich gehe aber wieder zurück auf webOS 1.4.5, das läuft sauber auf dem Pre und mit 800 MHz Übertaktung ist es auch ziemlich flott.

Heute morgen bekam ich eine E-Mail mit dem Betreff “Lieferung HDTV Receiver [Art. Nr. 56.118.6987]“. In der Mail verspricht mir Sophie Scholz – wer immer das auch ist – die kostenlose Teilnahme an einem Testprogramm zur Einführung von HDTV in meinem Wohnort.

Der genaue Inhalt:

Guten Tag xx xxxx,

mein Name ist Sophie Scholz – ich bin von einem bekannten deutschen Anbieter beauftragt worden, den Empfang des neuen HDTV (Fernsehen in neuer Dimension und Qualität) in Deutschland zu testen.

Die flächendeckende Markteinführung ist für Sommer 2011 geplant – die Medien werden berichten.

Aktuell suchen wir in Ihrem Wohnort 100 Testhaushalte, die das neue HDTV kostenlos testen möchten.

Keine versteckten Kosten, kein Haken – es geht uns wirklich nur darum, zu erfahren, ob Sie das neue HDTV gut empfangen können.

Sie erhalten ein Jahr lang ein komplettes Fernseh-Paket eines deutschen Markenanbieters.

Selbstverständlich kostenlos und anschlussfertig:

- alle Sport Events ( Bundesliga, Formel 1, etc. )
- aktuelle Movies und Blockbuster
- hunderte Serien in deutscher Sprache
- reichhaltiges Erwachsenenprogramm
- sämtliche Sparten können Sie beliebig kostenlos testen

Für Sie als Tester komplett kostenlos – incl. Receiver.

Auch die Portokosten der Lieferung übernehmen wir, sie müssen nichts bezahlen.

Bewerben Sie sich schnell!

Klicken Sie hier:

[den Link nehm ich mal raus]

Beste Grüsse,

Sophie Scholz
Leiterin der Testreihe

PS: Sie schließen KEINEN Vertrag ab, müssen auch nichts kündigen oder reagieren. Diese Testreihe dient nur der Sammlung von Erfahrungswerten, wir werden Sie lediglich einmalig nach Ihrer Zufriedenheit befragen.

Kosten entstehen in keinem Fall!

Klingt eigentlich zu schön, um wahr zu sein.

Aber ein bisschen Recherche bestätigt meinen Verdacht, z.B. hier und hier.

Da sind Datensammler unterwegs. Meine Daten kriegen sie nicht, ich kann auch ohne HDTV leben. Die Mail landet ganz schnell im Müll…

Seit letzter Woche ist Blaulicht 1.2.2 im offiziellen webOS AppCatalog erhältlich.

Am Programm selbst hat sich nichts geändert, ich habe nur das Icon ausgetauscht.

Nach langer Pause habe ich aber die Weiterentwicklung wieder aufgenommen, demnächst wird’s dann eine Version mit neuen Features geben. :-)

Kennt ihr schon das Humble Indie Bundle?

Eine coole Sache: Das Bundle ist eine Zusammenstellung von 5 plattformunabhängigen Spielen, die man zu einem Sonderpreis kaufen kann. Zu dreien der Spiele lässt sich auch der Soundtrack gesondert herunterladen.
Die Spiele sind jeweils für Windows, Mac und Linux verfügbar, wobei für Linux verschiedene Paketoptionen zur Verfügung stehen.

Das Interessante daran ist, dass man den Preis selbst bestimmen kann. Beim Einkauf trägt man einfach den Betrag ein, den man zu zahlen bereit ist und bekommt die Spiele genau zu diesem Preis.
In einer Statistik kann man sehen, was die Benutzer im Schnitt zu zahlen bereit sind und wie sich die Beträge für die unterschiedlichen Betriebssysteme darstellen.

Neben der Festlegung des Preises kann man auch entscheiden, zu welchem Anteil der Betrag an die Spieleentwickler, die Initiatoren des Bundles oder an zwei Organisationen (Electronic Frontier Foundation oder Child’s Play) geht.

Das erste Bundle war ein solcher Erfolg, dass es jetzt zum zweiten Mal aufgelegt wurde und bis zum 21.12. läuft. Auf der Seite informiert ein Counter über die verbleibende Restzeit.

Am Donnerstag, 28.10.10, trifft sich die PUG Saarland wieder und feiert damit ihren 8. Geburtstag. 

Es ist immer wieder eine nette Runde, die sich bei Guinness und Rindfleischtoast trifft und über Themen aus der Smartphone- und Computerwelt (und nicht nur über Palm) diskutiert.

Ich danke allen, die seit 2002 immer wieder für schöne und interessante Abende sorgen.

Infos für Neugierige unter pug-saar.tasarion.de 

Gerade hatte ich ein paar aufregende Minuten bzw. Stunden.

Ich habe neue Musik auf den Palm Pre aufgespielt. Dazu wird der Pre im Modus Mediensynchronisation an mein Notebook angeschlossen und die Musik aus Banshee übertragen.

Ich bevorzuge die Mediensynchronisation vor dem USB-Laufwerksmodus, weil Banshee die Coverbilder im Laufwerksmodus nur mit überträgt, wenn sie als Datei im entsprechenden Verzeichnis liegen. Sind die Cover nicht als Bild im Album-Ordner abgelegt, kommen sie nur über die Mediensynchronisation auf den Pre.

Ok, zurück zu meinem Abenteuer. Ich hatte also eine größere Anzahl an Liedern ausgewählt und auf den Pre übertragen. Da das immer etwas länger dauert, bin ich zwischendurch mal auf die Couch zu “Illuminati”. Der Film hat mich dann so gefesselt, dass das Notebook dann irgendwann mit leerem Akku runtergefahren ist. Als ich zurück kam, lag der Pre mit leuchtendem Palm-Logo auf dem Tisch. Seltsam. Kein blinkendes Palm-Logo, sondern konstant leuchtend. Ich hab ihn dann mal vom Kabel getrennt und mitgenommen.

Als nach 20 Minuten immer noch nichts passiert ist, hab ich mal den Akku entfernt und nach ein paar Minuten wieder eingesetzt. Aber wieder das gleiche Bild, das Palm-Logo erschien, leuchtete aber konstant und nicht pulsierend, wie beim normalen Start, auch nach weiteren Minuten.

Wann hab ich die letzte Sicherung gemacht?

Inzwischen war der Film zu Ende und ich wieder am Notebook. Auch die Verbindung mit novaterm konnte nicht hergestellt werden. Bleibt nur der Griff zum WebOS-Doctor? Und meine Daten?

Also mal den allwissenden Internetfreund befragt und nach Tipps gesucht, die nicht mit dem Doctor enden.

Der Start in den “Doc-Mode” funktioniert (Lautstärke + und Power), das USB-Logo erscheint. Aber keine Verbindung mit novaterm.

Schließlich hab ich einen Tipp gefunden, der dann tatsächlich geholfen hat:

Akku raus und 5 bis 10 Sekunden die Powertaste drücken. Dann den Akku wieder einlegen. Und siehe da: das Palm-Logo pulsiert tatsächlich. Kurz danach begrüßt mich mein Hintergrundbild wieder und der Palm ist wieder da.

Puuuuh, jetzt erst mal “Save/Restore” starten und meine lokalen Daten und Einstellungen sichern.

Das müsste ich am Notebook auch mal wieder machen…

In den nächsten Wochen wird die neue Ubuntu Version 10.10 Maverick Meerkat erscheinen.

Ich habe mit dem Erscheinen der Beta-Version vor einigen Tagen meine PCs zu Hause auf die neueste Version aktualisiert, was auf allen System (inkl. EeePC 901 und 701) problemlos funktioniert hat. Auch im laufenden Betrieb gibt es keinerlei Probleme.

Auf dem 701 läuft die Netbook-Variante, die als Neuerung die optimierte Unity-Oberfläche besitzt.In meinen Augen sehr gewöhnungsbedürftig und durch die ständig sichtbare Leiste am linken Bildschirmrand geht auch vom eh schon knappen Platz auf der Oberfläche verloren. Ich werde wohl wieder zum Standarddesktop zurückkehren.

Die neue Schriftart, die evtl. auch als Standard eingerichtet wird, sieht auch ziemlich klasse aus.

Ich bin zufrieden. :-)

Infos: www.ubuntu.com

[Update: Inzwischen ist die Glass Effect Suite aktualisiert worden, sie funktioniert jetzt direkt ohne den u.a. Workaround und beinhaltet auch weitere Änderungen, die die zusätzliche Installation von Black-Out überflüssig machen.]

Ich hab meinen Favoriten unter den Themes für den Palm Pre gefunden: Es ist Black-Out zusammen mit der Glass Effect Suite. Das interessante dabei ist, dass es eine Mischung zwischen zwei Themen ist, die beide über Preware installiert werden können. Damit es korrekt funktioniert, muss zuerst Black-Out installiert werden und Glass Effect Suite hinterher.

Allerdings wird immer davor gewarnt, zwei Themes gleichzeitig zu installieren, es kann zu Problemen führen, die bis zum vollständigen Zurücksetzen des Pres mittels WebOS-Doctor reichen. Deshalb also: Installation auf eigene Gefahr!

Hier mal ein paar Screenshots:

Unter webOS 1.4.5 funktionieren die schwarzen Menüs nach der Installation von Glass Effect Suite nicht direkt, deshalb ist ein wenig Handarbeit notwendig.

Die entsprechenden Bilder werden von der Installationsroutine in ein falsches Verzeichnis abgelegt. Per Kommandozeilenzugriff (novaterm aus dem SDK oder über WebOSQuickInstall) kann man sie jedoch an die korrekte Stelle verschieben, natürlich nach vorheriger Sicherung der Originalbilder. :-)

Der korrekte Pfad für die beiden Dateien scrim.png und system-menu-background.png lautet /usr/palm/frameworks/mojo/submissions/347/images, abgelegt werden sie unter /usr/palm/frameworks/mojo/submissions/338/images.